März

14

Sind Hirntode wirklich tot?

Die Transplantantationsmedizin braucht einen fixen Zeitpunkt ab wann ein Mensch tot ist. Auf der anderen Seite ist das Sterben ein Prozess. Die Befürworter des Hirntodkonzeptes sagen beim Hirntod kann der Prozess des Sterbens nicht mehr rückgängig gemacht werden. Kann es nicht sein das ein Mensch erst dadurch stirbt, das sein Tod festgestellt wird?!
Mehr dazu in den beiden Videos.
.


.

.
Hirntod
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

.
Der Hirntod ist das in der Medizin gängige Todeskriterium und bedeutet das irreversible Ende aller Hirnfunktionen aufgrund von weiträumig absterbenden Nervenzellen. Mit Feststellung des Hirntodes ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt. Nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik und festgestelltem Hirntod wird die Todesbescheinigung ausgestellt. Festgestellt wird nicht der Zeitpunkt des eintretenden, sondern der Zustand des bereits eingetretenen Todes. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind.
Inhaltsverzeichnis
.

* 1 Definition
* 2 Kriterien
* 3 Hirntoddiagnostik: Messbarkeit des Ausfalls aller Hirnfunktionen
* 4 Das EEG (das Hirnstrombild)
* 5 EEG-Aktivitäten trotz klinischer Hirntod-Zeichen und nachgewiesenen Durchblutungsstillstandes
* 6 Motivation
* 7 Kontroverse
o 7.1 Erlanger Baby
o 7.2 Betreuerbestellung
o 7.3 Katholische Kirche
o 7.4 Tod und Nahtoderfahrungen
* 8 Literatur
* 9 Weblinks
* 10 Einzelnachweise
.
Definition
.
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer definierte am 29. Juni 1991 den Hirntod als einen

„Zustand des irreversiblen Erloschenseins der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms bei einer durch kontrollierte Beatmung künstlich noch aufrechterhaltenen Herz-Kreislauffunktion. Mit dem Hirntod ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt.“

Das für die Schweiz gültige Verfahren der Todesfeststellung findet sich in den medizinisch-ethischen Richtlinien zur Feststellung des Todes mit Bezug auf Organtransplantationen der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW).[1]
.
Kriterien
.
Bevor die Untersuchungen zur Hirntodfeststellung eingeleitet werden, müssen folgende Voraussetzungen überprüfbar erfüllt sein:

1. Vorliegen einer akuten primären oder sekundären Hirnschädigung,
2. Ausschluss einer anderen Ursache oder Mitursache für einen (eventuell nur zeitweisen) Ausfall der Hirnfunktionen (z. B. Vergiftung o.a.).

Klinische und apparative Kriterien sind zu unterscheiden. Die klinischen Kriterien müssen zum Beweis des Hirntodes zwingend nachgewiesen sein. Dies sind:

1. der Verlust des Bewusstseins (Koma),
2. eine Areflexie des Hirnstamms (z. B. weite lichtstarre Pupillen, fehlende Schmerzreaktion im Trigeminusbereich, fehlender Lidschlussreflex, Puppenkopfphänomen, fehlender Schluck- und Hustenreflex), wobei autonome Reflexe auf Rückenmarksebene erhalten sein können,
3. der Verlust der Spontanatmung (Apnoe).

Durch eine erneute Untersuchung der klinischen Kriterien nach festgelegter, adäquater Wartezeit (12, 24 beziehungsweise 72 Stunden je nach Alter und Lokalisation der primären Hirnläsion) oder durch eine ergänzende apparative Untersuchung wird bewiesen, dass es sich um einen unumkehrbaren Ausfall aller Hirnfunktionen (also um Hirntod) handelt. Zu diesen apparativen Kriterien gehören:

1. ein Null-Linien EEG. Die EEG-Untersuchung soll in Anlehnung an die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie durchgeführt werden. Ergibt die EEG-Ableitung über einen Zeitraum von mindestens dreißig Minuten eine hirnelektrische Stille, also ein sogenanntes Null-Linien EEG, so ist die Irreversibilität des Hirnfunktionsausfalls ohne weitere Beobachtungszeit nachgewiesen.
2. ein mittels zerebraler Perfusionsszintigraphie oder Doppler-Sonographie festgestellter Durchblutungsstopp in allen hirnversorgenden Gefäßen. Bei der Perfusionsszintigraphie wird eine schwach radioaktiv markierte Substanz injiziert und ihre Verteilung im Gehirn verfolgt. Bei intakter Hirndurchblutung lässt sich die Markierungssubstanz über Stunden in den durchbluteten Hirnregionen nachweisen. Bei einem Hirntoten hingegen stellt sich die Schädelhöhle infolge eines Abbruchs der gesamten Hirndurchblutung „leer“ dar. Bei der Dopplersonographie werden die Hirnbasisarterien beschallt. Anhand der Reflexion des Schallsignals wird die Blutflussgeschwindigkeit in den Hirngefäßen gemessen. Die Dopplersonographie darf nur von einem hierin erfahrenen Untersucher vorgenommen werden und muss mindestens zweimal im Abstand von wenigstens 30 Minuten erfolgen.
3. der Ausfall der akustischen oder somatosensiblen evozierten Potentiale bei einer primären Läsion des Großhirns und bei einer sekundären Hirnschädigung (Sauerstoffmangel des Gehirns z. B. nach Wiederbelebung des Herzens). Dabei ist die Reizantwort des Gehirns auf einen peripheren Nervenreiz unumkehrbar aufgehoben. Evozierte Potentiale sind hirnelektrische Potentialschwankungen auf akustische (AEP, akustisch evozierte Potentiale) oder elektrische (SEP, somatosensibel evozierte Potentiale) Reize.

Die klinischen Kriterien zum Nachweis des unumkehrbaren Ausfalls der Hirnfunktion müssen in der Bundesrepublik Deutschland zu verschiedenen Zeitpunkten von verschiedenen Ärzten, die nach den Kriterien der Bundesärztekammer über „eine mehrjährige Erfahrung in der Intensivbehandlung von Patienten mit schweren Hirnschädigungen“ verfügen müssen, bestätigt werden, um den Hirntod zweifelsfrei festzustellen. Sollen dem Patienten nach der Feststellung Organe entnommen werden, so muss die Feststellung des Hirntods durch Ärzte erfolgen, die nicht an der Organentnahme oder der Transplantation beteiligt sind. Eine zusätzliche apparative Untersuchung ist nur in den Fällen zwingend erforderlich, in denen die primäre Schädigung im Bereich des Hirnstamms oder des Kleinhirns lag (primär infratentorielle Hirnschädigung). Die apparative Zusatzuntersuchung kann jedoch als Beweis der Irreversibilität der klinischen Ausfallsymptome die Wartezeit verkürzen.
Hirntoddiagnostik: Messbarkeit des Ausfalls aller Hirnfunktionen [Bearbeiten]

In der Informationsbroschüre Kein Weg zurück … des Arbeitskreis Organspende wird folgende Aussage gemacht:[2]

„Es ist richtig, dass die unübersehbare Vielzahl von Hirnfunktionen nicht durch klini­sche oder apparative Untersuchungen in ihrer Gesamtheit erfasst werden kann. Dies ist aus medizinischer Sicht auch unnötig. Vielmehr soll durch die Hirntoddiagnostik die Vollständigkeit und Endgültigkeit einer Schädigung des Gehirns als funktionierendes Ganzes festgestellt werden. Die Gültigkeit dieses Konzepts ist empirisch begründet, d. h. durch Erfahrung an vielen Tausend von Hirntod-Fällen belegt. Es erhebt nicht den Anspruch, den Tod jeder einzelnen Hirnzelle nachzuweisen.“
.
Das EEG (das Hirnstrombild)
.
Neben der unabdingbaren klinischen Untersuchung ist das EEG eine zusätzliche apparative Methode, die bei der Hirntoddiagnostik eingesetzt werden kann.

Die EEG-Untersuchung soll in Anlehnung an die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie durchgeführt werden. Ergibt die EEG-Ableitung über einen Zeitraum von mindestens dreißig Minuten eine hirnelektrische Stille, also ein sogenanntes Null-Linien EEG, so ist die Irreversibilität des Hirnfunktionsausfalls ohne weitere Beobachtungszeit nachgewiesen.
EEG-Aktivitäten trotz klinischer Hirntod-Zeichen und nachgewiesenen Durchblutungsstillstandes [Bearbeiten]

Laut Aussagen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) konnten in Ausnahmefällen EEG-Aktivitäten trotz klinischer Hirntod-Zeichen und nachgewiesenen Durchblutungsstillstandes beobachtet werden.

Die Ursache: „sog. Anastomosen (Gefäßverbindungen) in den Randgebieten zwischen der (unterbrochenen) Blutversorgung hirneigener Arterien und dem noch intakten Kreislauf der äußeren Halsschlagader […], welche die Gesichtsweichteile, aber auch die Hirn­häute versorgt. Hierdurch kann es zu einem Überleben umschriebener Nervenzellpopulatio­nen nach Eintreten des Hirntodes kommen.“[3]
.
Motivation
.
Die Diagnose des Hirntodes ist nur im Krankenhaus durch die modernen intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten (künstliche Beatmung, Kreislauftherapie, Hormonersatztherapie) möglich. Durch die maschinellen Unterstützungsmaßnahmen kann die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Organe zeitlich begrenzt aufrechterhalten werden. Dennoch kommt es in allen Fällen nach festgestelltem Hirntod trotz aller intensivmedizinischen Maßnahmen nach Stunden oder Tagen zu einem Herzstillstand und zum Zusammenbruch des Herz- Kreislaufsystems.

Nach Feststellung des Hirntodes wird bei Zustimmung zur Organspende die Organentnahme und Transplantation durchgeführt oder, falls die Organspende abgelehnt wurde, das Beatmungsgerät abgestellt und alle weiteren intensivmedizinischen Maßnahmen beendet.

Der Hirntod bietet ein Kriterium, auf die weitere Therapie des Patienten zu verzichten. Ein unter Umständen bestellter rechtlicher Betreuer hätte zum Beispiel keine Befugnis mehr, auf einer Fortsetzung der „lebenserhaltenden“ Therapie zu bestehen, wenn ärztlicherseits bereits der Hirntod festgestellt wurde.

Nach § 3 des Transplantationsgesetzes (TPG) ist die Hirntodfeststellung Voraussetzung zur Organentnahme. Daraus, dass in diesem Gesetz vom toten Organspender die Rede ist, wird in der Rechtswissenschaft allgemein geschlossen, dass der Hirntod auch juristisch das Todeskriterium erfüllt. Dies wird z. B. inzwischen auch im Erbrecht oder im Personenstandsrecht akzeptiert.

Wörtlich heißt es in § 3

TPG:

„(2) Die Entnahme von Organen oder Geweben ist unzulässig, wenn

1. die Person, deren Tod festgestellt ist, der Organ- oder Gewebeentnahme widersprochen hatte,
2. nicht vor der Entnahme bei dem Organ- oder Gewebespender der endgültige, nicht behebbare Ausfall der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms nach Verfahrensregeln, die dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft entsprechen, festgestellt ist.“
.
Kontroverse
.
Wenn nicht sichergestellt ist, dass mit dem Hirntod auch alle Empfindungen erloschen sind, besteht bei einer Organentnahme die Möglichkeit, dass (neben der Körperverletzung) die Würde des Organspenders verletzt wird (siehe auch Störung der Totenruhe).

Dazu gab die Bundesärztekammer im Jahr 2001 folgende Erklärung ab:

„Nach dem Hirntod gibt es keine Schmerzempfindung mehr. Deshalb sind nach dem Hirntod bei Organentnahmen keine Maßnahmen zur Schmerzverhütung (zum Beispiel Narkose) nötig. Die Tätigkeit eines Anästhesisten bei der Organentnahme dient ausschließlich der Erhaltung der Funktionsfähigkeit der zu entnehmenden Organe.“

Erlanger Baby

In diesem Zusammenhang wird häufig der Fall des Erlanger Babys zitiert, in dem eine in der 15. Woche schwangere Frau nach Hirntod noch 5 Wochen am „Leben“ erhalten wurde, bei normalem Wachstum des Fetus. Was für den Laien unverständlich scheint, erklärt sich dadurch, dass durch die Intensivmedizin mit Beatmung, Kreislauftherapie und Hormonersatz der Körper der Frau und damit auch der Uterus in seiner Grundfunktion erhalten blieb und damit auch das Kind unversehrt war. Durch eine Infektion kam es dann zum Ende der Schwangerschaft.

Zu berücksichtigen ist aber auch die Frage, ob es ethisch gerechtfertigt werden kann, die hirntote Mutter solange künstlich zu beatmen und zu ernähren, bis der Fetus per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden kann. Ferner ist es zu fragen, ob es ethisch gerechtfertigt werden kann, einen Fetus in einer hirntoten Mutter bis zur Geburt wachsen zu lassen.

Die Schwangerschaft wurde in diesem Fall erst bei der Vorbereitung zur Organentnahme festgestellt. Als entschieden wurde, zu versuchen die Schwangerschaft auszutragen, wurde die Organentnahme abgesagt. Als es jedoch nach 5 Wochen zur Fehlgeburt kam, war auch die Organentnahme nicht mehr möglich.

Betreuerbestellung

Entgegen der o.g. Aussage war der hirntoten Schwangeren im übrigen ein rechtlicher Betreuer bestellt worden, um über die weitere medizinische Behandlung zu entscheiden. In dem Beschluss des Amtsgerichtes Hersbruck[4] heißt es:

„Die Bestellung eines vorläufigen Betreuers für die genannten Aufgabenkreise erschien erforderlich, ungeachtet der Tatsache, daß die Betroffene tot im Sinne des Gesetzes ist… Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, daß die Entscheidung des vorläufigen Betreuers über das Abschalten der funktionserhaltenden Apparate vor Entbindung oder Tod der Leibesfrucht im Mutterleib einer Genehmigung durch das Gericht bedarf. Nach diesem Zeitpunkt ist eine Genehmigung nicht mehr erforderlich.“

Katholische Kirche

Aus Sicht der Römisch-katholischen Kirche gilt die Hirntod-Definition, nachdem das Ausbleiben messbarer Hirnströme über einen Zeitraum von mindestens sechs Stunden den Tod des Menschen anzeigt.[5]

Tod und Nahtoderfahrungen

Der Kardiologe und Mitbegründer der niederländischen Sektion der International Association for Near-Death Studies Pim van Lommel gibt im Zusammenhang mit seinen Studien zu Nahtoderfahrungen zu bedenken, dass die Konsequenzen einer Organspende neu und sorgfältig durchdacht werden müssen. Aus einem Koma (ohne Gehirnaktivität) erwachte Patienten gaben an, die am Krankenbett zwischen Arzt und Angehörigen stattgefundenen Gespräche zur Sterbehilfe verfolgt zu haben. Während der Facharzt ein Leben wie eine Treibhauspflanze prognostizierte und die Abschaltung der lebenserhaltenden Geräte nahelegte, hofften die Angehörigen auf Besserung. Nach einigen Monaten erwachte die Patientin aus ihrem Koma.[6] Er weist darauf hin, dass in den Niederlanden die Zahl hirntoter Spender durch bessere Behandlungsmöglichkeiten abnehme. “Zudem sind bei der Diagnose Hirntod noch fast 100 % des Körpers lebendig.”[7] Der Sterbeprozess dauere Tage und die Kriterien für den Hirntod seien in jedem Land anders. Verstorbene Patienten, denen ein Organ entnommen werden soll, zeigten oft das “Lazarus-Syndrom”, eine heftige Arm- und Beinbewegung oder der Versuch, sich wegzudrehen.[8].

Er moniert, dass sich die “Diskussion fast ausschließlich um den bestehenden Mangel an Organen” [9] drehen würde, dass aber eine Organspende tatsächlich einen tiefen Eingriff in den Sterbeprozess eines Menschen darstelle[10].

P. van Lommel bezeichnet sich nicht als Gegner von Organtransplantationen[11], plädiert aber für eine Entscheidung im klaren Bewusstsein davon, “dass der eigene Sterbeprozess durch die operative Organentnahme stark beeinflusst und beschleunigt wird.[12]

Literatur

* Karim Akerma: Lebensende und Lebensbeginn. Philosophische Implikationen und mentalistische Begründung des Hirn-Todeskriteriums; Lit Verlag, Hamburg 2006; ISBN 3-8258-9744-3
* Alberto Bondolfi (Hrsg.): Hirntod und Organspende. Verlag Schwabe, Basel 2003; ISBN 3-7965-1968-7.
* Johannes Hoff (Hrsg.): Wann ist der Mensch tot? Organverpflanzung und „Hirntod“-Kriterium. Rowohlt, Reinbek 1995; ISBN 3-499-19991-2.
* Steven Laureys: Hirntod und Wachkoma

(Artikel in Spektrum der Wissenschaft)
* Pim van Lommel: Endloses Bewusstsein, Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung, 2009(2), Düsseldorf
* Adrian Schmidt-Recla: Tote leben länger. Ist der Hirntod ein ausreichendes Kriterium für die Organspende?. In: MedizinRecht 2004, S. 672–677.
* Ralf Stoecker: Der Hirntod. Ein medizinethisches Problem und seine moralphilosophische Transformation. Alber, Freiburg 2006; ISBN 3-495-48181-8.
* Hartwig Wiedebach: Hirntod als Wertverhalt. Medizinische Bausteine aus Jonas Cohns Wertwissenschaft und Maimonides’ Theologie. LIT-Verlag, Münster 2003; ISBN 3-8258-7098-7.
* Urban Wiesing (Hrsg.): Ethik in der Medizin. Ein Studienbuch. Reclam, Stuttgart 2004; ISBN 3-15-018341-3.
* englische Literaturliste zum Artikel

Quelle: wikipedia

Filled Under: Allgemein
Kommentare deaktiviert

März

11

Geschlechterpolitische Staatsideologie

Quelle: www.freiewelt.net

Gender Mainstreaming. Schon einmal gehört? Wenn Sie regelmäßig FreieWelt.net lesen, dürfte Ihnen der Begriff bekannt sein. Wenn Sie sich dagegen eher selten über das Internet informieren, ist die Wahrscheinlichkeit bereits deutlich höher, dass ihn dieser Anglizismus noch nie untergekommen ist. Dabei handelt es sich keineswegs um ein Randphänomen. Vielmehr ist das Konzept des Gender Mainstreaming in den Empfehlungen der Vereinten Nationen, den Richtlinien der Europäischen Union und den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland implementiert.

Das Bundesfamilienministerium betreibt gar eine eigene Seite mit der Domain “gender-mainstreaming.net”. Und was bedeutet nun Gender Mainstreaming? Das wollte Hedwig Beverfoerde den Zuhörern im Rahmen ihres Vortrags “Gender Mainstreaming – Geschlechterpolitische Staatsideologie auf samtenen Pfoten” am 25. Februar im Bildungszentrum Wilmershain in Berlin erklären.

Beim Bundesfamilienministerium heißt es “Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.”

Abschaffung der Geschlechter

Das klingt nichtssagend, phrasenhaft. In Wirklichkeit sind die Auswirkungen des Konzepts jedoch sehr weitgegehend. Warum wird deutlich, wenn man sich das von der UN definierte Ziel des Gender Mainstreaming zu Gemüte führt: “Gender Equality” beziehungsweise “Gender Egilatarianism”, also nicht etwas Gleichberechtigung (englisch: “equal rights under the law”), sondern Gleichheit der Geschlechter. Diese Gleichheit müsste zwangsläufig eine Abschaffung der Geschlechter sein, denn Geschlecht ist ja als ein Merkmal der Unterscheidung definiert. Oder wie Frau von Beverfoerde es formuliert: “Gender Mainstreaming will einen neuen Menschen schaffen, der sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung selbst wählen soll, das heißt, willkürlich entscheiden, ob er oder sie Mann oder Frau sein will, heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell.”

Denn biologisch ist eine Abschaffung der Geschlechter eigentlich offensichtlich unmöglich. Daher muss eine Ideologie, die die Abschaffung der Geschlechter zum Ziel hat, voraussetzen, dass alle Geschlechtsunterschiede, die über anatomische Unterschiede hinausgehen, lediglich soziale Konstrukte sind, die sich unter entsprechenden Bedingungen beliebig verändern lassen. Diese Annahme geht unter anderem auf Simone de Beauvoir zurück, die 1949 in ihrem Buch “Das andere Geschlecht” die Auffassung vertrat “Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es”. Diese Auffassung wurde dann in den 1960er und 1970er Jahren immer populärer und nach und nach wurde der Begriff „Gender“ als das “soziale Geschlecht” in Opposition zum “biologischen Geschlecht”, dem “Sex” etabliert. Zu dieser Zeit strebten die Anhänger der Hypothese vom rein sozialen Geschlecht noch eine wissenschaftliche Untermauerung derselben an. Einer der ersten, die dies versuchten war der in Neuseeland geborene US-amerikanische Psychologe und Sexualwissenschaftler John Money. Money wurde durch einen Fall bekannt, der in die Wissenschaftsliteratur als John/Joan-Fall eingegangen ist.

Der Fall David Reimer

Im Jahr 1966 wurden die 1965 geborenen, eineiigen Zwillinge Bruce und Brian Reimer aufgrund einer Vorhautverengung, die bei beiden fest gestellt wurde, beschnitten. Die Beschneidung von Bruce missglückte – sein Penis wurde irreperabel beschädigt. Die Eltern von Bruce Reimer suchten daraufhin John Money auf. Money hatte sich zu diesem Zeitpunkt mit der These vom rein sozial erlernten Geschlecht, bereits einen gewissen Namen gemacht. Auf dessen Empfehlung hin wurden dem damals 22 Monate alten Bruce “die noch vorhandenen Hoden entfernt und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt, darüber hinaus wurde das Kind mit weiblichen Hormonen behandelt. Bruce wurde ab diesem Zeitpunkt Brenda genannt.”

Die Eltern Reimer erzogen Bruce/Brenda als Mädchen. Money war von diesem Fall auch deshalb besonders begeistert, da Bruce eineiiger Zwillingsbruder ihm als Vergleich dienen sollte. So hoffte er, seine These, nach der allein die Erziehung in den frühen Lebensjahren für die Ausprägung einer sexuellen und geschlechtsspezifischen Identität eine Rolle spielt, klar belegen zu können. John Money beschrieb Brenda als “normales glückliches Mädchen” und feierte das Experiment, das ihm weltweiten Ruhm bescherte, als großen Erfolg. So nutzte die Publizistin Alice Schwarzer den Fall 1975 in ihrem Buch “Der kleine Unterschied” als Beleg für ihre Thesen des Gleichheitsfeminismus und als Musterbeispiel für den “aufklärenden Auftrag der Forschung”. Sie schrieb, dass “die Gebärfähigkeit auch der einzige Unterschied ist, der zwischen Mann und Frau bleibt. Alles andere ist künstlich aufgesetzt.” und würdigte Moneys Experiment als “wenigen Ausnahmen, die nicht manipulieren, sondern dem aufklärenden Auftrag der Forschung gerecht werden”.

Doch den von Money postulierten und von Schwarzer enthusiastisch aufgegriffenen Erfolg des Experiments hatte es nie gegeben und selten hat sich ein Wissenschaftler manipulativer, ideologischer und betrügerischer verhalten als John Money. Bruce/Brenda war kein normales glückliches Mädchen. Von Anfang an rebellierte der umgewandelte Jungen gegen das Tragen von Frauenkleidern und gegen Mädchenspielzeug und wurde von Familien und Freunden, später auch von sich selbst, als zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen beschrieben

Im Alter von dreizehn Jahren drohte Brenda mit Selbstmord, falls er/sie noch einmal zu einer therapeutischen Sitzung bei John Money gezwungen werden sollte, die er/sie als traumatisch empfand. Draufhin erzählten die Eltern Reimer ihrem Kind von der verunglückten Beschneidung und den Konsequenzen. Brenda beschloss sofort, von nun als Mann zu leben, nannte sich David und unterzog sich Operationen und Hormonbehandlungen, die ihn auch äußerlich zum Mann machten. Als Erwachsener heiratete er und wurde Stiefvater der Kinder, die seine Frau mit in die Ehe brachte. Obwohl John Money um den Fehlschlag seines Menschenversuchs wusste, propagierte er ihn weiter als großartigen Erfolg. Erst als David Reimer sich 1997 entschloss, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, hörte Money damit auf.

David Reimer litt sein ganzes Leben unter seiner dramatischen Kindheit. 2004 erschoss er sich im Alter von 38 Jahren mit einer abgesägten Schrotflinte. Selbst nach David Reimers Suizid lehnten John Money und viele seiner früheren Anhänger, unter ihnen auch Alice Schwarzer, eine Korrektur ihrer früheren Bewertungen ab.
John Money starb 2006. Im Rahmen seines Konzepts der “Geschlechtsneuzuweisung” hat er einer unbekannten Anzahl weiterer Kinder mit fehlgebildeten Geschlechtsorganen ein Geschlecht “zugewiesen”. Zu diesem Zweck hatte er in seiner Funktion als Leiter der Psychologie am Johns-Hopkins-Krankenhaus in Baltimore eine spezialisierte Klinik errichtet, die von seinem Nachfolger 1979 geschlossen wurden. Einige der ehemaligen Patienten versuchten später in Selbsthilfegruppen ihre Erlebnisse zu überwinden.

Gender Mainstreaming ist unwissenschaftlich

Nicht nur in diesem Fall erwiesen sich das Gender Mainstreaming beziehungsweise seine Vorläufertheorien als wissenschaftlich unhaltbar. Eine nach heutigen wissenschaftlichen Standards durchgeführte Studie aus dem Jahr 2000 – erstellt ausgerechnet an jenem Johns-Hopkins-Krankenhaus, zu dessen Personal einst auch John Money gehörte – konnte nachweisen, dass sich bei Kindern mit der männlichen Chromosomenkombination XY auch dann eindeutig eine männliche Geschlechtsidentität entwickelte, wenn diese aufgrund eines Geburtsfehlers ohne Penis geboren wurden und ihnen anschließend das weibliche Geschlecht “zugewiesen” wurde. Ärzte hatten bei de betroffenen Kindern Vaginas geformt und sie mit Hormonen behandelt. Die Erkenntnisse der Genetik haben besonders in den vergangenen Jahren ebenfalls gezeigt: Sehr viele Aspekte unseres Verhaltens sind angeboren, nicht anerzogen, Theorien die von einer zu Hundert Prozent sozialen Prägung ausgehen, sind disqualifiziert.
Studien aus dem Bereich der Sozialwissenschaften, in denen die Möglichkeiten der Manipulation sehr groß sind, die diese Erkenntnisse einfach ignorieren, um Gender Mainstreaming befürworten zu können, sind daher als Pseudowissenschaft anzusehen.

Gender Mainstreaming an Universitäten

Aber aller Wissenschaft zum Trotz ist Gender Mainstreaming nicht verschwunden. An zahlreichen deutschen Hochschulen existiert das Fach “Gender Studies”, dessen Belegung laut den Studienordnungen von immer mehr Studiengängen für immer mehr Studenten verpflichtend ist. In Bielefeld kann man sogar einen Abschluss in dieser Disziplin machen. Zudem gibt es an einigen Universitäten eigens Zentren für Geschlechterforschung (Hierzu wird auch das seit 2004 an der Charité in Berlin existierende “Zentrum für medizinische Geschlechterforschung” gezählt, das sich durchaus sinnvollen Forschungsprojekten widmet, in denen erforscht wird, warum bei Männern und Frauen zahlreiche Krankheiten unterschiedlich häufig auftreten, anders verlaufen oder signifikant verschiedene Symptome zeigen. Es stellt damit aber eine absolute Ausnahme da).

Judith Butler

Die Studenten, die damit immer öfter an den Gender Studies nicht vorbei kommen, kommen auch an Judith Butler nicht vorbei. Butler, die als Professorin für Rhetorik und Vergleichende Literaturwissenschaften an der University of California und der European Graduate School lehrt, gilt als einer der aktuell einflussreichsten feministischen Theoretikerinnen. Butler strebt die Abschaffung der Geschlechter auf einer noch radikaleren Ebene an als ihre Vorgängerinnen: Ihrer Ansicht ist nicht nur das soziale, sondern auch das biologische Geschlecht eine Konstruktion. Vor allem durch die Beschäftigung mit Butlers Aussagen wird deutlich, was “Gender” letzten Endes behauptet und was Volker Zastrow bereits 2006 in der FAZ erkannte: “…dass es biologisches Geschlecht nicht gebe. Die Einteilung der Neugeborenen in Jungen und Mädchen sei Willkür, ebensowohl könnte man sie auch nach ganz anderen Gesichtspunkten unterscheiden, etwa in Große und Kleine. Daher liege bereits in der Annahme der Existenz von Geschlecht eine letztlich gewalthafte Zuweisung von Identität: die “heterosexuelle Matrix”.”

Zwingende Konsequenz aus den Theorien von Butler ist daher, dass die Zweigeschlechtlichkeit dekonstruiert, also überwunden und abgeschafft werden müsse.

Die Weltfrauenkonferenz von 1995

Wie aber konnte eine derart abwegige Theorie, die wie oben gezeigt, in den Bereich der Pseudowissenschaft fällt, zu einem wesentlichen Aspekt der Politik nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern im Einflussbereich der Vereinten Nationen werden? Der wohl wichtigste Grundstein wurde 1995 auf der Weltfrauenkonferenz in Beijing gelegt. Auf dieser Konferenz wurde die UN-Resolution “Mainstreaming a gender perspective“ beschlossen. Zu den Folgen der Konferenz gehörte auch zu diesem Zeitpunkt schon die Ersetzung des Wortes “sex” in amtlichen Dokumenten, das für Zweigeschlechtlichkeit steht, mit dem Wort “gender”.

Die US-amerikanische Journalistin Dale O Leary, die an der Konferenz teilnahm, berichtet in ihrem Buch “The Gender Agenda”, dass sie Zeugin der folgenden Forderungen wurde, die es allerdings nicht alle in das Abschlussdokument schafften:

“1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.

2. Da mehr sexuelle Vergnügungen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt, es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.

4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereich. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.

5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.”

Das mit Abstand wichtigste Ziel aber war die „Gender-Perspektive“ im Denken und in der Politik als Hauptstrom (Mainstream) zu verankern.

Gender Mainstreaming ist undemokratisch

Dabei hat Gender Mainstreaming nicht nur keine wissenschaftliche, es hat auch keine demokratische Legitimation. Auf europäischer Ebene wurde der Gender Mainstreaming-Ansatz erstmals 1999 durch das Inkrafttreten des “Vertrags von Amsterdam” in rechtlich verbindlicher Form festgeschrieben. Durch den Vertrag wurde Gender Mainstreaming “….hochrangiges politisches Ziel der Europäischen Union und integraler Bestandteil europäischer Politik….”

Das Bundeskabinett erkannte dann mit Beschluss vom 23.6.1999 die Gleichstellung (im Gegensatz zu der ohnehin seit Beginn der Bundesrepublik im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung) von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip der Bundesregierung an und bestimmte, diese Aufgabe mittels der Strategie des Gender Mainstreaming zu fördern.

Diese Politik wurden von den wechselnden Bundesregierungen seit 1999 fortgesetzt, doch weder das Volk noch das Parlament hatten jemals Gelegenheit, über Gender Mainstreaming abzustimmen

Gender Mainstreaming ist teuer

Dabei würden wohl viele Steuerzahler gerne darüber mitentscheiden, ob ihre Geld zur Finanzierung der unzähligen Genderinstitute, Genderbeaufragten und Genderstudien beitragen soll. Der Versuch, Gender Mainstreaming auf allen Verwaltungsebenen, in der gesamten Arbeitswelt und im Bildungsbereich von der Kita bis zur Uni als festen Bestandteil des Ganzen zu etablieren ist teuer. Allein 27.000 Euro kostete beispielsweise eine Studie zum Thema “Geschlechtergerechtigkeit im Nationalpark Eifel”, die mit der Empfehlung endete, die Bilder von der Hirschbrunft aus den Werbeprospekten zu entfernen. Dies befördere stereotype Geschlechterrollen. Die Kosten für eine 2004 von der damaligen NRW-Umweltminsterin Bärbel Höhn in Auftrag gegebene Arbeit, die die “Gleichberechtigung im Wald” begutachten sollte, bewegten sich gar im sechsstelligen Bereich. Von Steuergeldern wurde natürlich auch der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verschickte “Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung”, der sich an Eltern von Ein-bis Sechsjährigen richtete. Die Broschüre enthielt Tipps zum Umgang mit den Geschlechtsorganen kleiner Kinder, die vor Gerichten den Tatbestand des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger erfüllen und musste daher 2007 nach massiven Protesten zurückgezogen werden.

Der aussichtsreichste Weg, der weiteren Ausbreitung der Gender-Ideologie Einhalt zu gebieten, dürfte daher sein, entsprechenden Projekten den Geldhahn zuzudrehen. Hedwig von Beverfoerde schlägt außerdem vor, massive Aufklärungsarbeit zu betreiben, da sich viele Bürger nach wie vor noch nicht einmal über die Existenz des Konzepts bewusst sind, in diesem Rahmen stark auf gewählte Politiker einzuwirken und gegebenenfalls die eigenen Kinder vom Sexualkundeunterricht zu beurlauben, sollte dort statt biologischer Erkenntnisse Gender Mainstreaming gelehrt werden.

Quelle: www.freiewelt.net/nachricht-3539/geschlechterpolitische-staatsideologie-auf-samtenen-pfoten.html

Weiterführende Informationen bei www.gender-kritik.com

Filled Under: Allgemein
Kommentare deaktiviert

Februar

26

Medjugorje, Botschaft vom 25. Februar 2010

Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade, wenn sich auch die Natur vorbereitet, die schönsten Farben im Jahr zu geben, rufe ich euch auf, meine lieben Kinder, Gott dem Schöpfer eure Herzen zu öffnen, dass Er euch nach Seinem Bild verwandelt und formt, damit all das Gute, das in euren Herzen eingeschlafen ist, zu neuem Leben und zur Sehnsucht nach der Ewigkeit erweckt wird. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Filled Under: Allgemein
Kommentare deaktiviert

Februar

20

Die selige Jacinta Marto

Die selige Jacinta Marto (* 11. März 1910; † 20. Februar 1920) war eine der Seherinnen des Marienerscheinungsortes Fatima. Biographie Jacinta Marto war die jüngere Schwester von Francisco Marto. Sie wurde am 11. März 1910 geboren. Wie Francisco wurde auch sie schon sehr früh von den Eltern im christlichen Glauben unterrichtet und in ihr insbesondere die Liebe zu Gott und der Eucharistie geweckt. Ein Jahr nach den Erscheinungen, im Oktober 1918, erkrankte Jacinta an Lungenentzündung. Eine Gelegenheit zum Sühneleiden, nach der sich die feinfühlige, zarte Jacinta gesehnt hatte. Endlich durfte sie leiden, viel leiden. Als ihr Bruder Francisco im Sterben lag, sagte sie: Grüße unseren Herrn und Unsere Liebe Frau von mir und sage, dass ich alles erdulde, wenn sie es wünschen, um die Sünder zu bekehren und dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne zu leisten.” Jacinta wurde am 1. Juli 1919 in das Hospital des hl. Augustinus von Villa Nova de Ourém gebracht, wo sie bis zum 31. August blieb. Am 2. Februar 1920 wurde die kleine Büsserin ins Lissaboner Estefania-Krankenhaus eingeliefert, wo ihre Seele am 20. Februar 1920 um 22.30 Uhr im Herzen Mariens für ewig Geborgenheit und Aufnahme fand. Anlässlich der Wallfahrt von Papst Johannes Paul II. nach Fátima wurde sie am 13. Mai 2000 gemeinsam mit ihrem Bruder Francisco selig gesprochen.

Quelle: www.kathpedia.com/index.php/Jacinta_Marto

Filled Under: Menschen
Kommentare deaktiviert

Februar

19

Die These einer Islamisierung Europas im 21. Jahrhundert

Demographie

Vertreter der These einer Islamisierung Europas sagen voraus, dass die bisherigen Mehrheitsbevölkerungen in den Ländern (West-)Europas im Verlauf des 21. Jahrhunderts durch muslimische Mehrheiten ausgewechselt würden. Als demographische Gründe führen sie an, Muslime würden kulturell bedingt früher heiraten und mehr Kinder bekommen. Dazu werden verschiedene Untersuchungen zur Bevölkerungsentwicklung herangezogen.
.
Der Mitarbeiter des US-amerikanischen Außenministeriums Timothy M. Savage prognostizierte im Jahr 2004, ausgehend von einer Schätzung des Ministeriums im Annual Report on International Religious Freedom 2003 von 23 Millionen Muslimen in Europa (5 % der Gesamtbevölkerung), dass diese Zahl sich bis 2015 verdoppeln würde, während die nicht-muslimische Bevölkerung um mindestens 3,5 % zurückginge. Bis 2050 sollen demnach Muslime zumindest 20 % der Gesamtbevölkerung ausmachen oder vielleicht auch bereits die Mehrheit stellen[3]. Das Vienna Institut of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwarf in einer Studie verschiedene Szenarien für den zukünftigen Anteil der Religionen in Österreich. Für das Jahr 2051 wurde ein Bevölkerungsanteil von 14 bis 18 % Muslimen errechnet, jener der Angehörigen der römisch-katholischen Kirche würde von 75 % im Jahr 2001 auf unter 50 % sinken und jener der Menschen ohne Religionsbekenntnis auf bis zu 34 % steigen[4].
.
Der britische Historiker und Islamwissenschaftler Bernard Lewis leitet daraus ab, Europa „wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghrebs“ und „spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.“[5]. Ähnlich äußert sich der amerikanische Historiker Walter Laqueur, der davon ausgeht, dass Europa in wenigen Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich bedeutungslos und kulturell weitgehend islamisiert sein würde[6].
.
Ein Problem bei der Erstellung solcher Prognosen ist, dass es nur in wenigen europäischen Ländern aktuelle oder gesicherte Zahlen über den Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung gibt. Eine Reihe von Ländern, darunter Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg und Spanien, stellen die Frage nach dem Glaubensbekenntnis weder in Volkszählungen noch anderen offiziellen Dokumenten[3]. In Deutschland wurde diese Frage zuletzt bei der Volkszählung im Jahr 1987 erhoben[7]. Oftmals werden Menschen, deren Vorfahren aus islamisch geprägten Ländern stammen, automatisch hierzu gezählt.

Gesellschaftliche Entwicklung

Im Zusammenhang mit der These einer Islamisierung Europas geht mit der Betrachtung der demographischen Entwicklung stets die Warnung vor gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen einher, die dadurch bedingt sein sollen. Der französische Philosoph Robert Redeker warnt etwa vor einer „Islamisierung des Denkens“ und nennt als Beispiele dafür „in den öffentlichen Badeanstalten Schwimmzeiten nur für Frauen, das Verbot, diese Religion zu karikieren, der Anspruch auf einen Sonderspeiseplan für muslimische Kinder in den Schulkantinen, der Kampf für das islamische Kopftuch an den Schulen“ und schließlich den „Vorwurf der Islamophobie gegen alle freien Denker“[8].

Manche Vertreter der These unterscheiden dabei zwischen dem Islam bzw. den Muslimen im Allgemeinen, dem orthodoxen Islam und dem islamischen Fundamentalismus. So meint etwa der Göttinger Soziologe und Islamkritiker Bassam Tibi: „Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam/Haus des Islam.“, fügt aber hinzu, es gehe „nicht darum, den Islam aus Europa zu entfernen, sondern ihn mit Europa als Euro-Islam zu versöhnen.“[9]

Andere setzen den Islam generell weitgehend mit dem islamischen Fundamentalismus gleich und sehen, wie etwa der amerikanische Autor Bruce Bawer, in den muslimischen Gemeinden Europas „Pulverfässer“, in denen, geschürt durch eine falsche Integrationspolitik, Extremisten gestärkt würden[10].

In seinem Buch Heiliger Krieg in Europa beschreibt Udo Ulfkotte unter anderem den von der Muslimbruderschaft erstellten Plan zur Islamisierung Europas, der 2001 in der Schweiz bei einer Hausdurchsuchung entdeckt wurde. Der damalige Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş Mehmet Sabri Erbakan sagte gemäß dem bayerischen Verfassungsschutzbericht 2001: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“[11]

Politisch wird der Begriff „Islamisierung“ vornehmlich von konservativen Parteien und Personen aufgegriffen. So warnte Edmund Stoiber (CSU) vor einer schleichenden Islamisierung Deutschlands und forderte in dem Zusammenhang den Schutz muslimischer Mädchen vor Zwangsehen, dass in den Moscheen auf Deutsch gepredigt werden solle und die muslimischen Gemeinden so genannte „Ehrenmorde“ ächten und Extremisten in den eigenen Reihen der Polizei melden sollen[12].

Bisweilen wird die Warnung vor einer Islamisierung Europas dabei auch von rechtspopulistischen Kreisen aufgegriffen und mit nationalistischen Motiven und dem Beklagen drohender „Überfremdung“ und „Umvolkung“ verknüpft. 1990 schrieb Beat Christoph Bäschlin, Mitarbeiter im Schweizer Innenministerium und Autor in der Wochenzeitung Junge Freiheit:

„Frankreich ist der Brückenkopf der islamischen Invasion. Deshalb ist Frankreich heute eine tödliche Gefahr für Europa. Seine meinungsmachende und politische Führungskaste betreibt eine systematische und äußerst wirksame Förderung der afrikanisch-asiatischen Einwanderung. Früher oder später werden sich die in Frankreich eingesickerten Einwanderermassen in das übrige Europa ergießen. [...] Bei der Abwürgung der Nationalstaaten und staatlichen Nationalismen war der Einwanderung eine grundlegende Rolle zugedacht: eine Art einheitlichen europäischen Staatsvolkes war programmiert. Bis 1993 sollte jeder französische oder sonstige Nationalismus überwunden sein und eine Art gesamteuropäischer Menschenrasse sollte entstehen. Durch eine massive Einspritzung von arabisch-schwarzafrikanischen Elementen sollte eine vereinheitlichte Tönung europaweit erreicht werden.“

– Beat Christoph Bäschlin: Der Islam wird uns fressen! Der islamische Ansturm auf Europa und die europäische Komplizen dieser Invasion. Selvapiana-Verlag, 1990. S. 11

In Antwerpen in Belgien stellten im Januar 2008 die Politiker Heinz-Christian Strache (Freiheitliche Partei Österreichs) und Filip Dewinter (Vlaams Belang) sowie Markus Beisicht von der Bürgerbewegung pro Köln eine „Europäische Städteallianz gegen Islamisierung“ vor[13]. Ihre Forderungen umfassen unter anderem die Eintragung der Religionsgemeinschaft in jedem Reisepass und die Sammlung von Fingerabdrücken von „Personen mit islamischem Hintergrund“. Strache zeigte sich „entsetzt über den Islamisierungs- und Überfremdungsrad“ Antwerpens und forderte einen sofortigen Einwanderungsstopp, da nur so „Europa jetzt noch vor dem drohenden Untergang“ zu retten sei[14].
Kritik der These

Kritiker werfen Anhängern der Islamisierungsthese vor, sie würden aufgrund xenophober Reflexe das Fremde für schlecht halten und erlägen alten Überfremdungsängsten.[15] Diese Gegenthese beschreibt die sogenannte Islamophobie. Auf der einen, heimischen Seite stünde die christlich-abendländische Tradition, auf der anderen, fremden die bedrohende muslimische.

Außerdem wird von Kritikern darauf hingewiesen, dass die Zukunftsszenarien weitgehend spekulativ seien und sich keine stichhaltigen Aussagen über die Entwicklung treffen ließen.[16] Darüber hinaus sei auch kein ausreichendes Datenmaterial vorhanden, um eine Prognose über die künftige Bevölkerungsentwicklung der Muslime zu treffen. So fehlten genaue Angaben dazu, wie viele Muslime heute in europäischen Ländern leben: „ohnehin handelt es sich bei der Mehrheit der quantitativen Angaben [Anm.: bezüglich der Anzahl der Muslime] um Schätzungen, da keine offiziellen Daten bzw. Statistiken vorliegen“[17]
Zwangsislamisierung

Die Zwangsislamisierung bezeichnet die erzwungene Konversion zum Islam. Nach klassischem islamischem Recht ist sie bei Polytheisten[18] sowie vom Islam Abgefallenen[19] als auch unter bestimmten Umständen bei Frauen, Kindern und Kriegsgefangenen[20] erlaubt: Sie können vor die Wahl zwischen der Annahme des Islams oder dem Tod gestellt werden. In der gegenwärtigen islamischen Welt findet dies – von einzelnen Staaten, die für den Abfall vom Islam die Todesstrafe vorsehen abgesehen – keine Anwendung mehr.

Als Mohammed am achten Juni 632 n.Chr. verstarb, erstreckte sich der islamische Machtbereich über die gesamte arabische Halbinsel.[21] Einige arabische Stämme, die mit der islamischen Gemeinschaft auf verschiedenem Wege verbunden waren[22], weigerten sich nach Mohammeds Tod die finanziellen Abgabebedingungen des Islam (Zakat) weiterhin zu erfüllen. In den sogenannten Ridda-Kriegen unter Führung des ersten Kalifen Abu Bakr wurden diese unterworfen und zwangsislamisiert.

Die osmanische Knabenlese, bei der ein bestimmter Anteil christlicher Knaben abgeliefert werden musste, die dann zu muslimischen Soldaten ausgebildet wurden, war eine organisierte Form der Zwangsislamisierung.

1. ↑ Artikel Re-Islamisierung

bei der Bundeszentrale für politische Bildung
2. ↑ Albrecht Noth: Früher Islam. In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): Geschichte der arabischen Welt. C. H. Beck, 1991. S. 92 f.
3. ↑ a b Timothy M. Savage/The Washington Quarterly: Europe and Islam: Crescent Waxing, Cultures Clashing

, Sommer 2004
4. ↑ Anne Goujon, Vegard Skirbekk, Katrin Fliegenschnee, Pawel Strzelecki: New times, old beliefs: Projecting the future size of religions in Austria

, Vienna Yearbook of Population Research, Volume: 2007, pages 237-270
5. ↑ Hanspeter Born/Die Weltwoche – Ausgabe 06/06: Abendland unter

6. ↑ Deutschlandradio: Die letzten Tage von Europa

, Rezension von Jacques Schuster, Deutschlandradio, 5. Januar 2007
7. ↑ Focus: Islam im demographischen Aufwind

, 23. April 2007
8. ↑ Michaela Wiegel/Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ein Philosophielehrer auf der Flucht

, 6. Oktober 2006
9. ↑ Bassam Tibi/Die Welt: Europa droht eine Islamisierung

, 28. Mai 2002
10. ↑ Random House über: Bruce Bawer: While Europe Slept – How Radical Islam is Destroying the West from Within

11. ↑ Bayerischer Verfassungsschutzbericht 2001

, Seite 147
12. ↑ Financial Times Deutschland: Stoiber warnt vor „Islamisierung“ Deutschlands

, 14. Oktober 2006
13. ↑ Die Presse: FPÖ vs. Islam: Strache gründet “Allianz gegen Islamisierung”

, 16. Januar 2008
14. ↑ FPÖ-Presseaussendung: Strache bekräftigt in Antwerpen Städtepartnerschaft gegen drohende Islamisierung in Europa

, 18. Januar 2008
15. ↑ taz: Die Islamisierung in den Köpfen

16. ↑ Die Zeit: Jede hat einen guten Grund

, 22. Juni 2006
17. ↑ Migration Info: Deutschland: Bundesregierung antwortet auf Große Anfrage zum Islam

18. ↑ The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 9, S. 484
19. ↑ Yohanan Friedmann: Tolerance and Coercion in Islam. Interfaith Relations in the Muslim Tradition. Cambridge University Press, 2003. S. 121
20. ↑ Yohanan Friedmann: Tolerance and Coercion in Islam. Interfaith Relations in the Muslim Tradition. Cambridge University Press, 2003. S. 121 sowie 106
21. ↑ Für eine Zusammenfassung siehe: W. Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford University Press, 1962. S. 78-151; Elias Shoufani: Al-Ridda and the Muslim Conquest of Arabia. University of Toronto Press, 1973. S. 10-48
22. ↑ siehe: Albrecht Noth: Früher Islam. In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): Geschichte der arabischen Welt. C.H. Beck, 1991. S. 39

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Islamisierung

Kommentare deaktiviert

Februar

11

Lieber Gott, wo warst du?!

- Offener Brief Gottes an seine Erdenkinder -

Es ist noch gar nicht lange her, als in Erfurt die Schüsse fielen, als die Twin-Tower in New York zusammenstürzten – seitdem klingt mir Eure Frage im Ohr: “Wo warst Du da, lieber Gott?” Ich hörte Euren vorwurfsvollen Unterton heraus: Du, Allmächtiger, warum hat Du das nicht verhindert, dass das Leben unschuldiger Menschen ausgelöscht wurde?! Glaubt mir, ich war ganz tief getroffen, in meiner Mitte, dort wo meine Barmherzigkeit sitzt. Aber, habt Ihr wirklich gemeint, ich würde die anfliegenden Maschinen mit meiner Hand aus dem Himmel um die Twin-Towers herumleiten?

Hört mir jetzt bitte einmal genau zu:

Seit Jahren habt Ihr mich gebeten, Eure Schulen zu verlassen, Eure Regierungen zu verlassen, einfach Euer Leben zu verlassen, Euch nicht mit meiner Gegenwart zu behelligen. Weil ich mich niemandem aufzwingen will und kann, habe ich mich zurückgezogen. Wie konntet Ihr also erwarten, dass ich den Täter aus Erfurt an der Schultür abfange und ihm die Waffen abnehme?

* Wenn sich ein einziger darüber beklagt, dass in der Schule ein Kreuz hängt oder vor dem Unterricht gebetet wird, weil er sich dadurch in seiner Persönlichkeitsentfaltung gestört fühlt. Dann wird eben aus Rücksicht auf ihn eben das Kreuz abgehängt und nicht gebetet – die Mehrheit schweigt und Ihr seid stolz auf Eure Toleranz.
* Wenn heute gegen mein Wort – ach Ihr kennt es ja: Du sollst nicht töten usw. – protestiert wird, es schränke die Freiheit und den autonomen Willen ein, dann sagt Ihr dazu Euer o.k. – und ganze Generationen wachsen heran ohne mein Wort.
* Wenn Frauen sagen, wir treiben unsere Kinder ab, weil unser Bauch uns gehört – dann ist Euer Einverständnis gewiss. Schließlich ist Euch Eure Selbstverwirklichung wertvoller und wichtiger als ein Menschenleben.
* Wenn Künstler lautstark dazu auffordern, ihre Redefreiheit dürfe in keinster Weise eingeschränkt werden und sie dürften im Namen der Kunst alles zeigen, was es an Gewalt, uneingeschränkten Sex und Perversionen so gäbe – da habt Ihr Euer o.k. genickt.
* Und wenn dann in euren TV – Programmen Szenen von Vergewaltigung, Drogenkonsum, Mord in allen Variationen am Freitag, Samstag und Sonntag Abend vorkamen, dann habt Ihr das verharmlost: Es gehe doch nur um Unterhaltung und jeder könne ja abschalten!

Betroffen und ratlos habt Ihr Euch gefragt: Warum können unsere Kinder nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden? Lernen sie das nicht mehr in der Schule? Entsetzt habt Ihr festgestellt, dass es Euren Kleinen nichts ausmacht, Klassenkameraden schon am Boden liegend zu treten, Mitschüler zu verhöhnen, wenn sie nicht die neuesten Trendklamotten anhatten: Mobbing im Klassenzimmer! Entsetzt habt Ihr festgestellt: Auch meine Tochter, mein Sohn könnte so was tun, denn es dämmerte Euch die Erkenntnis: Was der Mensch sät, wird er auch ernten. Lieber Gott, wo warst Du, als mein Sohn im Rausch an einen Baum fuhr? Wo warst Du, als sich der Täter von Erfurt wie in einer Ekstase kaltblütig seine Opfer aussuchte und hingerichtet hat?

* Eigenartig, wie leicht Ihr Euch meiner Person entsorgt und wie schnell Ihr Euch wundert, dass es in Eurer (und meiner) Welt so gnadenlos höllisch zugeht.
* Eigenartig, wie Ihr den Zeitungen bedenkenlos Glauben schenkt, die Bibel aber in Frage stellt und als Märchenbuch abtut.
* Eigenartig, wie jemand sagen kann: Ich glaube an Gott – aber am liebsten ist es mir, wenn er mich in Ruhe lasst und wenn nach einer dreiviertel Stunde der Zauber vorbei ist.
* Eigenartig, wie schnell Ihr über andere urteilt, aber Euch gegenüber naiv und kritiklos dahinlebt.
* Eigenartig, wie leicht Brutalität, das Vulgäre und Obszöne frei durch den Cyberspace fließen, aber gleichzeitig die öffentliche Diskussion über den Religionsunterricht angeheizt wird, weil er angeblich nicht mehr in unsere plurale Gesellschaft passe.
* Eigenartig, wie viel besorgter Ihr darüber seid, was die Leute von Euch denken als darüber, was ich über Euch denke!

Und Ihr fragt immer noch: Lieber Gott, wo warst Du?

Ich wollte bei euch sein – das ist ja mein Name und mein Wesen. Man hat mir aber klargemacht, dass der Anblick meines gekreuzigten Sohnes sich schädlich auf die seelische Entwicklung der Kinder auswirke und gar die kostbare Freiheit eines Lehrers einenge.. – und dabei lasst Ihr die Seelen der Kinder am laufenden Fernseher vergiften! Ich wollte bei Euch sein, aber ihr wollt meinen Namen aus eurem Grundgesetz streichen, weil das die anderen Religionen benachteiligt….und Ihr vergesst, was zwei Weltanschauungen ohne mich bei Euch angerichtet haben? (Nationalsozialismus, Kommunismus)

Ihr wollt eine Politik machen – ohne mich -, und nun wundert ihr Euch, dass ich das zulasse und Euren Wünschen entspreche? Soll ich eingreifen, wenn Ihr den Ast absägt, auf dem Ihr sitzt? Und wenn Ihr dann im Herunterfallen nach mir ruft – soll ich da eingreifen und Euch auffangen? Lebt Euer Land in jener Sorglosigkeit wie im alten Rom, wo schon die jungen Völker vor der Tür standen und die Römer es nicht merken wollten?

Ich überlege mir: Soll ich Euch weiterhin ein barmherziger Gott sein, gnädig, reich an Huld und Treue? ( Ex 5-6, 8-9) Wollt Ihr mich nur einlassen über Euren Lieferanteneingang oder finde ich bei Euch noch ein paar aufrechte und ehrliche Leute, die mich offiziell willkommen heißen? Wie gesagt: Ich dränge mich nicht auf, und wenn Ihr auf die Landkarten schaut, wo überall ich schon war und nicht mehr bin: Ihr könnt mit mir rechnen – das ist mein Name -, aber Ihr könnt mich nicht manipulieren und erwarten, dass ich auf Knopfdruck handle. Lasst es mich wissen, ob ich Euer Immanuel sein kann. Ihr wisst, wo ich zu erreichen bin.

Quelle: proLeben.de

Filled Under: Allgemein, Lebensschutz
Kommentare deaktiviert

Februar

8

Was ist dein Leben wert?

Ein bekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 50 EURO-Schein hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.

Er fragte: Wer mochte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen hoch.

Er sagte: Ich werde diesen 50 EURO-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er, Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hande waren immer noch alle oben.

Also, erwiderte er: Was ist wenn ich das tue? Er warf ihn auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob ihn auf, den Schein; er war zerknittert und vollig dreckig.

Nun, wer mochte ihn jetzt noch haben? Es waren immer noch alle Arme in der Luft. Dann sagte er: Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.

Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 EURO wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltaglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos waren. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, wir werden niemals an Wert verlieren.

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebugelt, du bist immer noch unbezahlbar fur all jene, die dich über alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST.

Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren ist ein eigenständiges Individuum. Jeder Mensch ist etwas wertvolles und besonderes!

Quelle: pro-leben.de

Filled Under: Lebensschutz

Februar

8

Wann beginnt das menschliche Leben?

Die moderne Wissenschaft ist sich einig: Das Menschsein beginnt definitiv mit der Befruchtung – die Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Dieser Fakt wird manchmal aus verschiedenen Gründen von manchen Seiten bezweifelt. Folgende, teilweise abstrusen Thesen stehen im Raum:

These a) Beginnt das Menschsein mit der Geburt?
Die Geburt ist im Prinzip nicht eine so einschneidende Grenze, wie meist angenommen wird. Das Kind vor der Geburt unterscheidet sich in seinem Wesen in keiner Weise von dem Kind nach der Geburt. Was sich ändert, ist nur, dass ihm Nahrung und Sauerstoff nun nicht mehr über die Nabelschnur, sondern von außen zugeführt werden. Nähme man an, dass das Menschsein mit der Fähigkeit begänne, unabhängig zu existieren, dann wäre weder das ungeborene noch das geborene Kind ein Mensch. Denn weder vor noch nach der Geburt ist es für sich allein lebensfähig. Stets benötigt es Nahrung, Geborgenheit, Liebe usw. von anderen. Und dieses Angewiesensein auf andere hört nie auf. Zwar erlangt der Mensch verschiedene Grade von Unabhängigkeit. Dennoch ist er von der Zeugung an bis zum Tod auf den Mitmenschen angewiesen. Der Mensch ist ein soziales Wesen.
Die Bedeutung der bereits vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung wird in einem neuen Wissenschaftszweig hervorgehoben, der seit einigen Jahren lebhafte Beachtung erfährt: Der vorgeburtlichen (pränatalen) Psychologie. Ihre wichtigsten Ergebnisse: Mutter und Kind bilden eine Leib-Seele-Einheit (eine Einheit zwischen zwei Individuen). Das ungeborene Kind erlebt sehr früh schon mit, was die Mutter empfindet. Liebevolle Zuneigung und Erwartungsfreude der Mutter übertragen sich auf das Kind in günstiger Weise. Angst, Ärger, Ablehnung und Stress hingegen wirken sich negativ auf seine Entwicklung aus. Der Herzschlag der Mutter ist schlaffördernd, wenn er normal und ruhig ist, ebenso sanfte Musik, die das Kind schon wahrnehmen kann. Signale, Lärmreize und aufreizende Musik lösen eine gegenteilige Reaktion aus. Bei Versuchen, die mit Nadelstichen im Mutterleib durchgeführt wurden, empfand das Kind Schmerz; auf äußere und innere Reize reagierte es mit Zuckungen und Ausweichbewegungen. Auch ein Schlaf-Wach-Rhythmus wurde festgestellt.
In diesem Zusammenhang ist noch interessant, was die Psychologie entdeckt hat: Das ungeborene Kind hat Bewusstsein: Bei Tausenden von Traumuntersuchungen wurde herausgefunden, dass nicht nur frühkindliche, sondern auch vorgeburtliche Erlebnisse im Unterbewusstsein gespeichert sind. Insgesamt dürfte jedem deutlich geworden sein, dass dieser Ansatz (Leben beginnt mit der Geburt) viel zu spät liegt und allein schon biologisch unhaltbar ist.

These b) Beginnt das Menschsein nach dem 3. Monat?
Diese Frage beruht auf der Tatsache der Abtreibungsfreigabe bis zum 3. Monat in vielen Ländern. Man muss aber feststellen, dass diese Grenze aus praktischen, nicht aus humanembryologischen Gründen gezogen wurde, weil bis zu diesem Zeitpunkt das Kind noch relativ klein und eine Abtreibung am leichtesten durchführbar ist. Biologisch ist das Kind schon vor Ende des 3. Monats sehr weit entwickelt. (siehe Entwicklung im Mutterleib)

These c) Beginnt das Menschsein mit dem Vorhandensein des Gehirns?
Die Gehirnentwicklung ist ein komplexer Vorgang, der sich nicht auf einen Tag datieren lässt. Auch bevor das Gehirn fertig ist, lassen sich am Ungeborenen Wahrnehmungen, Reizreaktionen und Funktionen beobachten, die aufzeigen, dass es sich um vollständiges menschliches Leben handelt, und die zur Gehirnbildung beitragen.
Die Bildung des Gehirns ist Ausformung einer Anlage, die schon in der ersten Zelle (der befruchteten Eizelle) da war. Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch – auch bei der Ausbildung des Gehirns, dessen Ausformung einen Teil der Gesamtverwirklichung der Erbgutinformation darstellt. Die geistgeprägte, personale Eigenart des Menschen ist nicht Ergebnis, sondern Voraussetzung der Entwicklung. Nach der Zeugung ist kein Einschnitt erkennbar, bei dem der Mensch zum Menschen würde, auch nicht bei der Bildung des Gehirns. Würde man das Menschsein an das Funktionieren des menschlichen Gehirns binden, dann wären auch Hirnkranke und Geistesgestörte keine Menschen. Auch das Gehirn eines Säuglings muss sich im Laufe des Lebens noch weiter entwickeln und ist mit dem eines Erwachsenen nicht vergleichbar. Im Prinzip braucht die Entwicklung des Gehirns über 20 Jahre. Ab welchem Zeitpunkt wäre dann der Mensch ein Mensch?
Schliesslich ist zu fragen, warum man das Menschsein nicht an das Vorhandensein anderer Organe bindet, etwa an das Herz, was ja auch manchmal getan wird. Dagegen ist an der Ganzheit des Menschen festzuhalten, die bereits in der ersten Zelle vorliegt und dann nach und nach verwirklicht wird.

These d) Beginnt das Menschsein mit der Nidation (Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut – etwa am 14. Tag)?
Die hormonelle Umstellung des mütterlichen Organismus beginne mit der Nidation. Die schwer definierbare hormonelle Umstellung des mütterlichen Organismus ist ein fließender Prozess, gekennzeichnet durch die sich verstärkt fortsetzende inkretorische Funktion des Gelbkörpers und die einsetzende inkretorische Funktion der Frucht. Die mit gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mitteln feststellbaren Anfänge dieser Funktion und begleitende morphologische (Form und Aufbau betreffende) Veränderungen verteilen sich auf einen Zeitraum von mehreren Tagen vor und nach der Nidation, welche am 25. Tag nach Beginn der letzten Periode abgeschlossen ist.
Bis zur Nidation sei ein Auseinandertreten der befruchteten Eizelle in eineiige Zwillinge möglich. Menschsein setze aber Individualität (Unteilbarkeit) voraus. Also handle es sich vor der Nidation nicht um einen (individuellen) Menschen. Dazu ist zu sagen, dass eineiige Zwillingsbildung höchstens in 1% der Fälle eintritt – in 99% bleibt die Individualität somit durchgehend erhalten. Ferner ist zu fragen, warum Zwillingsbildung gegen das Menschsein sprechen soll. Im Gegenteil: Treibt man vor der Nidation ab, dann bringt man in diesem Fall nicht nur ein Individuum, sondern zwei Individuen um ihre weitere Lebensmöglichkeit. Schließlich sollte man bedenken: In der Eizelle ist von Anfang an festgelegt, wie viele Individuen aus einer befruchteten Eizelle entstehen. Der Weg zu ihrer Verwirklichung beginnt aber immer mit der einzelnen befruchteten Eizelle. Es besteht keine Berechtigung, diesen Weg zu unterbrechen und Zwillingen vor ihrer Nidation das Lebensrecht abzusprechen, nur weil sie hier ein möglicherweise nicht-individuelles, aber notwendiges Stadium durchschreiten. Übrigens vertreten führende Forscher, z.B. Prof. Blechschmidt (Humanembryologe) und Prof. Lejeune (Humangenetiker), die Ansicht, dass bereits mit der Befruchtung die Zwillinge als Anlage vorhanden sind (Gesetz von der Erhaltung der Individualität). Sie sind nur unseren derzeitigen Beobachtungsmöglichkeiten nicht zugänglich. Vor der Nidation würden ca. 50% der befruchteten Eizellen ohnehin Zugrundegehen. Aber: Das ist ein schwaches Argument. Denn erstens handelt es sich hier nur um Schätzungen (sie schwanken zwischen 50% als oberer und 2% als unterere Grenze). Zweitens gehen auch noch nach der Nidation befruchtete Eizellen zugrunde, so dass man die Nidation nicht als absolute Grenze für das Menschsein ansehen kann. Drittens muss man – welche Zahlen auch immer stimmen – davon ausgehen, dass es sich hier um eine natürliche Sterblichkeitsrate des Menschen in seinem frühesten Stadium handelt (teilweise zur Absonderung erbkranker Früchte). Es gibt aber keine Berechtigung, deshalb zu sagen, dass das kein Mensch sei, und diese natürliche Sterblichkeitsrate künstlich durch Frühabtreibung zu erhöhen. Man würde doch auch nicht die Säuglingstötung freigeben wollen, nur weil die Säuglingssterblichkeit relativ hoch (in Bezug auf Erwachsene) sei.
Die Schwangerschaft (und damit Mutterschaft) beginne erst mit der Nidation, da sie sich vorher nicht feststellen lasse. Ferner müsse sich der Beginn des Menschseins auf den Zeitpunkt der Nidation legen lassen, weil die Erbgutforschung einen Freiraum brauche (z.B. zur Befruchtung außerhalb des Mutterleibs) – sowie nicht zuletzt deshalb, dass man guten Gewissens Nidationshemmer (Pille-danach, Spirale usw.) anwenden könne. – Das aber sind Nützlichkeitsargumente, die nichts mit den biologischen Tatbeständen zu tun haben. Eine Schwangerschaft besteht auch dann von der Befruchtung an, wenn unsere Tests noch nicht so weit entwickelt sind, um sie in diesem frühesten Stadium zu erfassen.

These e) Verläuft die Entwicklung des Menschen über mehrere Stufen? (Haeckelschen Evolutionslehre).
Ende des 19. Jahrhunderts war im Gefolge der Evolutionslehre die Auffassung entstanden, dass der Mensch nicht von der Zeugung an Mensch sei, sondern im Mutterleib erst verschiedene Tierstadien oder tierähnliche Stadien durchlaufe. Diese Auffassung wirkt bis heute nach, wenn z.B. manche Leute den Embryo als Zellgewebe oder Kaulquappe abqualifizieren. Das von Ernst Haeckel aufgestellte Biogenetische Grundgesetz besagte: “Die Ontogenese ist eine Rekapitulation der Phylogenese”; das heißt: Die Entwicklung des Einzelwesens im Mutterleib ist eine (im Zeitraffertempo ablaufende) Wiederholung der Stammesentwicklung. Man glaubte nämlich, unter dem Mikroskop Flossen-, Kiemen- und Schwanzanlagen am menschlichen Embryo entdeckt zu haben. Inzwischen sind diese Hypothesen, durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt. Denn: Jeder geübte Embryologe kann im Ultramikroskop ein menschliches Ei von einem tierischen Ei unterscheiden. Jeder gesunde Mensch besitzt von der Befruchtung an die spezifisch menschliche Chromosomenzahl von 46 Chromosomen, also unverwechselbares, arteigenes Erbgut.
Die vermeintlichen Kiemen sind keine Öffnungen und haben keine Kiemenblätter. Es sind Gewebsfalten, die das Ausgangsmaterial für Rachen, Wangen, Kinn und äußere Ohren enthalten. Der scheinbare Schwanz umschließt das Ende des freien Rückenmarks, das in Vorbereitung auf das Nervensystem zeitweilig länger ist als der übrige Körper. Er wird später zum Steißbein. Die Flossen sind heute eindeutig als menschliche Arm- und Beinanlagen identifizierbar.
Etwaige Ähnlichkeiten mit Tieren beruhen höchstens auf funktionaler, nicht jedoch auf wesensmäßiger Verwandtschaft. Die menschliche Entwicklung beinhaltet zwar Änderungen des Erscheinungsbildes, nicht aber Wandlungen des Wesens. Einzelne Organe können nur richtig beurteilt werden, wenn man sie nicht isoliert anatomisch, sondern im Zusammenhang mit dem Gesamtorganismus betrachtet. Schließlich ist aus einer im Wasser schwimmenden Kaulquappe noch nie ein Mensch geworden. Jedes Lebewesen entwickelt sich nach seiner Art – gemäss dem jeweiligen unverwechselbaren Chromosomensatz.

Mensch von Anfang an!
Fakt ist: Mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle beginnt die Lebensgeschichte eines Menschen, einer einmaligen, einzigartigen Person, deren menschliches Wesen sich zu keinem Zeitpunkt der Entwicklung ändern wird. In diesem Moment werden Geschlecht, Aussehen, z.B. Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergrösse aber auch Begabungen, Charakter, ja selbst die wahrscheinliche Lebensdauer des Menschen festgelegt. Was sich ändert, ist das Erscheinungsbild, seine äussere Gestalt: Ein Erwachsener sieht anders aus als ein Säugling. Die erste Erscheinungsform des Menschen ist die befruchtete Eizelle. Sie unterscheidet sich – mit ihren artspezifischen 46 Chromosomen – eindeutig von jeder anderen Eizelle. Das heisst diesen Menschen hat es vorher noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben. Er ist einmalig, einzigartig und somit etwas ganz besonderes!

Quelle: pro-leben.de

Februar

8

Satan ist der Vater der Lüge

Holy Love Messages

7. Februar 2010

Petrus sagt: “Gelobt sei Jesus.”

„Heute bin ich gekommen, die größte Versuchung in der Welt heute zu unterstreichen. Es ist die Versuchung, die die Grundlage aller Sünde ist. Es ist die Versuchung, die Nationen zerstört, Seelen zu ihrer Verdammnis zieht und versucht, Intervention des Himmels hier zu untergraben. Ich spreche von der Versuchung, die Wahrheit zu kompromittieren.“ „Erinnern Sie sich, Satan ist der Vater von Lügen. Er bildet schlechten Blick gut, und gut, schlecht auszusehen. Er bläst Egos als Weise der Förderung seiner eigenen Tagesordnung auf. Er fördert die Notwendigkeit an der Steuerung, an der Energie und am Geld in den Herzen, indem er die Wahrheit verzerrt. Sobald Wahrheit gekompromittiert wird, ist die Seele anfällig für jede mögliche Versuchung.“ „Nehmen Sie zum Beispiel die Sünde der Abtreibung. Satan überzeugte die Öffentlichkeit, dass das Leben nicht mit der Empfängnis anfängt. Sobald diese Wahrheit angefochten wurde, wurden die Grundlagen für Abtreibung gelegt.“ „Lassen Sie uns diesem bestimmten Auftrag jetzt betrachten. Er hat viele Leben geändert und das Potenzial hat, eine Menge mehr zu ändern. So selbstverständlich focht Satan die Wahrheit der Mitteilungen und des Auftrags selbst an. Es gibt nichts, das über den Auftrag oder die Mitteilungen verwirrt, aber der Feind aller Seelen hat ihn so scheinen lassen, indem er kompromittierte die Wahrheit.“ „Die Wahrheit wird in jedem Herzen gekompromittiert, das bereitwillig Wahlen außerhalb der heiligen Liebe trifft. Die Wahrheit wird gekompromittiert, wenn die Seele nicht vertraut. Im Mangel an Vertrauen in Jesus, vertraut er nur auf menschliche Bemühung, nicht göttlicher Providence.“ „So können Sie sehen, dass die große Waffe Satan hat, wann er eine Seele reizt, um die Wahrheit zu kompromittieren. Dieses ist die Ursache des Verlustes der Rettung.“
.
Quelle: www.holylove.org/
.
Holy Love Ministries
Maranatha Spring and Shrine
37137 Butternut Ridge Road
Elyria, OH 44039 U.S.A.
.
Message line: 440-327-5822
E- mail: mamshl [at] holylove.org
Prayer Center: 440-327-8006
Fax: 440- 327-8017
.
Orginal:
Holy Love Messages

February 7, 2010
.

St Peter says: “Praise be to Jesus.”
.
“Today I have come to underscore the greatest temptation in the world today. It is the temptation which is the very foundation of all sin. It is the temptation which destroys nations, pulls souls to their perdition and attempts to undermine Heaven’s intervention here. I speak of the temptation to compromise the truth.”

“Remember, Satan is the father of lies. He makes evil look good, and good to appear evil. He inflates egos as a way of promoting his own agenda. He fosters the need for control, power and money in hearts by distorting the truth. Once truth is compromised, the soul is vulnerable to any temptation.”

“Take, for instance, the sin of abortion. Satan convinced the general public that life does not begin at conception. Once this truth was challenged, the groundwork for abortion was laid.”

“Let us look now at this particular Mission. It has changed many lives and has the potential to change a multitude more. So, of course, Satan challenged the truth of the Messages and the Mission itself. There is nothing confusing about the Mission or the Messages, but the enemy of all souls has made it seem so by compromising the truth.”

“The truth is compromised in every heart that willingly makes choices outside of Holy Love. The truth is compromised when the soul does not trust. In lack of trust in Jesus, he is trusting only in human effort, not Divine Providence.”

“So you can see the great weapon Satan has when he tempts a soul to compromise the truth. This is the cause of the loss of salvation.”
———————————–

Februar

6

Wie können wenige Stunden zwischen Abtreibung und Mord trennen?

Knalleffekt in Österreich: FPÖ kündigt Antrag zur Abschaffung der “Eugenischen Indikation” (Teil des österreichischen Abtreibungsgesetzes) im Parlament an – FPÖ-Behindertensprecher hofft auf Unterstützung aller Mandatare

Wien (kath.net)
Die FPÖ wird in Österreich einen Antrag zur Abschaffung der “Eugenischen Indikation”, die ein Teil der österreichischen Abtreibunggesetzgebung ist, einbringen. Dies teilte FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer am Dienstag in einer Aussendung mit. Hofer kritisiert in diesem Zusammenhang, dass behinderte Kinder in Österreich bis zur Geburt getötet werden können. Wörtlich schreibt Hofer: “In der Praxis können behinderte Kinder bis knapp vor der Geburt durch Herzstich getötet werden. Dass eine Abtreibung über die Fristenlösung hinaus und bis zum Geburtstermin für behinderte Kinder in Österreich vorgesehen ist, das ist eine Schande, es ist unmenschlich und es ist bestialisch. Ich kenne viele Menschen, die von Geburt an behindert sind und die heute nicht nur ein erfülltes Leben führen sondern auch für ihre Familien und ihren Freundeskreis unerlässliche Stützen des Alltags sind. Diese Menschen sind nach österreichischer Gesetzgebung letztendlich unerwünscht, wertlos, man hätte sie bis kurz vor der Geburt töten können.”

Werbung

Hofer wird im Parlament einen Antrag gegen die Eugenische Indikation einbringen und hofft auf Unterstützung aller Mandatare, die behinderte Menschen nicht als Menschen dritter Klasse betrachten. Hofer geht davon aus, dass es bei dieser Frage keinen Klubzwang geben werde und eine Mehrheit im Hohen Haus möglich sei. “Ich werde jedenfalls eine namentliche Abstimmung verlangen.” In Wien werden dutzende Kinder pro Jahr außerhalb der Fristenlösung getötet, weil sie behindert sind. Bis zu einem Tag vor der Geburt gilt das in Österreich als legale Abtreibung, einige Stunden später als Mord.

“Wir diskutieren in Österreich darüber, ob behinderte Menschen wegen unerwünschter Barrieren bei Bauten oder falscher Gestaltung von Internetseiten diskriminiert werden. Gleichzeitig werden behinderte Menschen vor der Geburt einfach getötet. Das verstößt gegen die Chancengleichheit, wie sie im Bundes-Verfassungsgesetz sowie im Gleichstellungspaket formuliert ist. Und zwar wesentlich deutlicher,
als eine Stufe vor einem Geschäftslokal oder ein zu kleines Behinderten-WC.”

Der Argumentation der SPÖ, wonach schon die Diskussion über´Eugenische Indikation nicht erlaubt sei, weil sie Schuldgefühle bei Frauen erzeuge, kann Hofer aufgrund der Dramatik des Bruchs von
Menschenrechten nichts abgewinnen. Hofer: “Ich gehe davon aus, dass hier Schuldgefühle bei Eltern erzeugt werden können. Trotzdem können wir nicht länger tabuisieren. Wie können wenige Stunden zwischen Abtreibung und Mord trennen? Hier muss der Gesetzgeber endlich eine klare Haltung einnehmen. Es kann nicht zwei Arten von Ungeborenen geben. Nämlich solche, die es wert gewesen wären, geboren zu werden und solche, die es nicht wert sind.”

Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=25380